Fairtrade – Zeichen der Zeit

In den letzten zehn Jahren mussten Unternehmen immer häufiger Umweltbelange beachten. Durch globalisierte Belegschaften und Lieferketten geraten die sie in Sachen Umweltschutz zunehmend unter Druck. In vielen Ländern achten die Verbraucher auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen oder bringen sie dazu, bei herkömmlichen Produkten verstärkt die Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.

Fair Trade Towns – immer mehr deutsche Städte schließen sich an

Unterstützung finden die Bemühungen weltweit durch die Kampagne Fairtrade-Towns, die von TransFair getragen wird und unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen will.
Als erste Fairtrade-Stadt in Hessen wurde am 26.06.2009 Marburg ausgezeichnet, weitere
Städte kamen hinzu (Städteverzeichnis). Kommunen in Deutschland können sich  um den Titel „Fairtrade-Stadt“, „Fairtrade-Kreis“ und „Fairtrade-Gemeinde“ be-werben und damit Teil der weltweiten Kampagne werden. Diese Aktion kann die Bedeutung der Stadt- und Stadtteilzentren stärken, wenn der Einzelhandel dies als Chance für sich aufgreift.
Im Ruhrgebiet hat die Stadt Dortmund alle fünf Kriterien erfüllt und darf sich somit Fairtrade-Hauptstadt nennen. Mehr als neunzig Einzelhandelsgeschäfte bieten in Dortmund Fairtrade-Produkte an, sechsundreißig Cafés und Restaurants (Gastronomie) schenken Fairtrade-Produkte aus.

Fair Trade Shop

Unter der Adresse: www.fairerhandel24.de werden in der Nachbarstadt Witten (knapp 100.000 Einwohner) Produkte verkauft, die unter fairen Bedingungen bzw. unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes produziert wurden. Auch Reisen gehören dazu, sofern sie die Kriterien fairer Handelsbeziehungen erfüllen.

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